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Neue Wege gegen Spam-Mails Thema beim
Innovationstag der JENTECH-Gruppe
Von OTZ-Redakteur Oliver Will
Jeder Nutzer kennt das Phänomen: Täglich ist das E-Mail-Fach mit ganzen Horden unerwünschter Werbenachrichten gefüllt. Die sind aber nicht nur lästig, sondern auch teuer.
Der Schaden, den Spam verursachen, wird allein in den USA auf 22 Milliarden Dollar ge- schätzt. „Wenn in einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern jeder am Tag sechs Minuten lang damit beschäftigt ist, diese Mails herauszufiltern und zu löschen, sind schon zehn Stunden verloren“, erklärt Andreas Schlag, Vertriebsleiter der JENDATA Computersysteme GmbH.
Er wird auf dem Innovationstag der JENTECH Unternehmensgruppe am 21. Februar in Jena neue Wege der Spam-Abwehr vorstellen. Die Maßnahmen beschränken sich bislang darauf, die Absenderadressen auf schwarze Listen zu setzen und die E-Mails von dort zu blocken.
„Das ist aber, als würde ich den Postboten
verprügeln, weil er einen Brief mir einer Steuernachzahlung bringt“, meint
Schlag. Da die Versender der Werbemails oft gefälschte Adressen verwenden, könnte eine Sperrung dazu führen, dass auch Mails eines Geschäftspartners nicht mehr ihr Ziel erreichen, weil sein Name missbraucht wurde.
Es sei daher sinnvoller, statt der Adressen die Inhalte zu prüfen, sagt Schlag. JENDATA biete ein solches Verfahren an, bei dem alle einlaufenden Mails zunächst einen Filter passieren, bevor Sie an die einzelnen Arbeitsplätze weitergeleitet werden. „Wenn das System gut gepflegt wird, arbeitet es so gut wie fehlerfrei“, sagt Schlag.
Neben der Spamabwehr werden beim Innovationstag unter anderem drahtlose Netzwerke für Produktionshallen, verbrauchsarme Industricomputer und Software zur Betriebsdatenerfassung präsentiert. Weitere Informationen www.jentech.de
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